Einschlafprobleme Tipps: Besser einschlafen mit diesen Ratschlägen!

Endlich kann ich einschlafenEs gilt erst einmal festzuhalten, dass es für Einschlafprobleme keine allgemeine Vorgehensweise gibt. Die Ursachen können vielfältig sein und sollten erst einmal gründlich analysiert werden.

Auf jeden Fall sollte bei dauerhaften, längeren und schwerwiegenden Problemen beim Einschlafen einen Facharzt aufgesucht werden. Erst einmal sollten auf diese Weise medizinische Gründe ausgeschlossen werden.

Auch bei vermuteten psychischen Ursachen für Einschlafprobleme sollte eine Fachmann zu Rate gezogen werden – ja damit meine ich einen Psychiater oder einen professionellen Therapeut.

Warum gleich ein Therapeut für Einschlafprobleme?

Ich weiss, dass es heute noch große Ressentiments gegen Psychiater gibt, man hat Angst vor der Außendarstellung. Es existieren Begriffe wie Psychoklemptner. Man glaubt da gehen nur Leute hin die von Gerichtswegen gezwungen werden oder allgemein nur Verrückte.

Dazu gibt es nur eines zu sagen: Das ist falsch!

Professionelle Hilfe bei solchen gravierenden Einschnitten in die eigene Lebensqualität, wie eben Einschlafprobleme, müssen behandelt werden. Es gibt überhaupt keinen Grund sich für irgendetwas zu schämen. Wenn Sie anderweitig krank sind gehen Sie ja auch zu einem Facharzt, oder nicht?

Also, bitte, lassen Sie sich nicht davon abbringen dass Ihnen geholfen wird, Sie wollen wieder einschlafen, Sie wollen morgens wieder aufwachen und ausgeschlafen sein. Nehmen Sie diese Hilfe in Anspruch, es geht um Sie und nicht darum was anderen über Sie denken (könnten).

Keine psychischen Ursachen, aber trotzdem Einschlafprobleme?

Dann wird es natürlich etwas einfacher, lassen Sie vor allem von fettigem Essen vor dem zu Bett gehen die Hände. Vermeiden Sie kalt zu duschen und vor allem passen Sie Ihre Bettwäsche an die Temperaturen an.

Schwitzen Sie zuviel Nachts ist es definitiv zu heiß. Bitte dies nicht verwechseln mit “normalen” Schweiß, schwitzen ist ganz normal Nachts.

Hier gilt es aber sorgfältig abzuwägen was normal und was nicht normal ist.
Normal ist sicherlich ein kleines “feuchtes” Gefühl beim Aufwachen. Nicht normal sind nasse Kleidung und nasse Bettwäsche.

Ziehen Sie weniger an, nehmen Sie eine dünner Sommerdecke wenn es zu warm ist. Machen Sie im Sommer Nachts das Fenster auf und so weiter.

Ein anderes wichtiges Thema ist die Luftfeuchtigkeit, diese sollte unter 60 Prozent liegen, schon allein für die Verhinderung von Schimmel im Schlafraum – wie schädlich das für Ihren Körper ist, muss wohl nicht erst erwähnt werden.

Vermeiden Sie auch alle anderen Störquellen, wie Lärm, zu helles Licht oder zu enge Kleidung.

Kann der Partner auch schuld sein?

Darüber habe ich bis jetzt noch nicht geredet, der Grund ist relativ simpel, dieses Thema ist heikel und sehr delikat. Ganz klar muss man sagen, dass der Partner durchaus zu Einschlafproblemen beitragen kann. Sei es durch schnarchen, tiefes Atmen oder Platzmangel im Bett.

Der letztere Punkt ist einfach zu lösen – ein größers Bett oder getrennte Betten. Tiefes Atmen und schnarchen, hier fängt das Delikate an. Oft sind diese Ursachen chronisch und lassen sich nicht einfach so abstellen.

Bevor Sie hier zu drastischen Mittel greifen, reden Sie über Ihre Einschlafprobleme. Setzen Sie sich zusammen oder lassen sich beraten. Machen Sie aus ob es wirklich daran liegt. Schlafen Sie mal einen Nacht im Nebenzimmer oder an einem anderen Ort.

Arbeiten Sie zusammen an einer Lösung, ein Facharzt berät Sie sicher gerne. Lösen Sie das Problem gemeinsam. Es einfach für sich allein auf den Partner “zu schieben” ist zu einfach.

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